Über Heym

Von To-do-Listen und dem Leben, das du willst

Hallo! Wahrscheinlich hast du gerade eine To-do-Liste in einem anderen Tab offen, die darauf wartet, abgehakt zu werden. Wir auch.

Dinge abzuhaken fühlt sich großartig an. Ungefähr eine Minute lang fühlst du dich produktiv.

Manche Wochen fühlen sich an wie ein Hamsterrad. Wir sind so beschäftigt mit dem Abhaken, dass wir vergessen zu fragen, ob uns irgendetwas davon dem Leben näherbringt, das wir wollen.

Wo kommt die To-do-Liste eigentlich her? Und wie kam es, dass sie uns sagt, was wir tun sollen, aber nie, warum?

Dafür müssen wir mindestens 4.500 Jahre zurück.

Der älteste beschriftete Papyrus, der je gefunden wurde, ist ein Arbeitsprotokoll.

Ein Inspektor namens Merer hielt darin fest, wie seine Mannschaft Kalkstein per Boot zur Großen Pyramide brachte.

Sehr lange war eine Liste vor allem Arbeit, die dir jemand anderes aufdrückte, aus Gründen, die nicht deine waren.

Ein paar Leute führten ihre eigenen Listen, aus eigenen Gründen.

1733 nahm sich ein 27-jähriger Drucker namens Benjamin Franklin vor, ein besserer Mensch zu werden. Auf einer Seite eines kleinen Buchs plante er seinen Tag: Arbeit, Buchführung, Essen. Neben den Morgen schrieb er: „Was werde ich heute Gutes tun?“ Neben den Abend: „Was habe ich heute Gutes getan?“

Dann kamen die Fabriken und die Stoppuhr.

1911 schrieb der Ingenieur Frederick Taylor die neuen Regeln auf. Planen war jetzt Chefsache. Arbeiter bekamen eine Tagesaufgabe: was zu tun ist, wie es zu tun ist und wie viele Minuten es dauern darf. Das Warum ging sie nichts an.

Ab den 1950ern arbeiteten immer mehr Menschen mit dem Kopf. Das lässt sich nicht mit der Stoppuhr messen.

Also kam die Liste zu uns zurück, in Terminkalendern und Filofaxen, schön ordentlich, Kästchen für Kästchen. Sie brachte die Frage der Fabrik mit: Wie viel schaffe ich? Franklins Frage blieb auf der Strecke.

Dann kamen die Computer!

1996 bekam die To-do-Liste mit dem Palm Pilot ihre eigene Taste. Bald gab es Tausende Apps dafür. Die Liste wurde immer schneller. Das Warum konnte sie dir immer noch nicht sagen.

2001 brachte uns David Allens „Getting Things Done“ bei, zuerst die Startbahn freizuräumen. Die großen Fragen konnten in 15.000 Metern Höhe warten.

Nur wurde die Startbahn nie frei.

Der Autor Danny O’Brien prägte den Begriff „Life Hacks“. Auf seiner eigenen To-do-Liste standen 159 Dinge. Das älteste, „Autofahren lernen“, stand dort seit 15 Jahren.

Heute kann KI die Liste schreiben, sortieren und sogar abarbeiten. Manche von uns haben sich eigene Agenten gebaut, um schneller durchzukommen. Wir waren noch nie so schnell und sind unseren Träumen kein Stück näher.

1930 blickte der Ökonom John Maynard Keynes hundert Jahre voraus. Bis dahin, vermutete er, könnte das Geldverdienen erledigt sein, und wir könnten endlich lernen, „weise, angenehm und gut zu leben“.

Seine hundert Jahre sind fast um. Wir stecken noch im Hamsterrad und arbeiten am ersten Teil.

Was willst du vom Leben?

Nein, nicht bis Freitag. Wen möchtest du in zwanzig Jahren mit am Tisch haben? Wo möchtest du dann sein?

Wer möchtest du sein?

Und damit sind wir bei Heym. Wir wollen Franklins Seite zurückholen.

Wir können deine Arbeitswoche nicht kürzen, und wir können dir nicht sagen, was du willst. Aber sobald du einen Traum hast, auf den du hinarbeitest, braucht er ein Zuhause.

Heym
gesprochen wie „Heim“Substantiv

Heim mit y, ein Zuhause für dein ganzes Leben.

Heym fängt am anderen Ende der Liste an, bei dem, was du dir von jedem Bereich deines Lebens wünschst. Dann kommen Ziele und Projekte, danach Aufgaben und Gewohnheiten. Jedes davon kann zeigen, warum es da ist.

Das Was und das Warum, wieder auf einer Seite.

Deshalb haben wir Heym gegründet.

Ein Ort, um das Leben deiner Träume zu planen und aufzubauen.

Probier es aus und sag uns, was du denkst. Dein Feedback bedeutet uns wirklich viel.

Joel und Paul

die Gründer von Heym

Porträt von Joel
Porträt von Paul

Fang an, das Leben deiner Träume in Heym aufzubauen